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Du producteur au consommateurVom Erzeuger zum Verbraucher:

 

 

Der Erzeuger: Anbau - Pflege - Ernte

Heute umfasst unsere Genossenschaft fast 400 Mitglieder. Diese Olivenerzeuger kultivieren ihre Olivenhaine immer noch auf traditionelle Weise und halten sich an ein rituelles Program, das den Lebensrhythmus des Ölbaums respektiert.

 

Alle zwei Jahre werden die Bäume im Frühjahr radikal beschnitten, um eine bessere Auswahl von Früchten zu erzielen. Leichte Bodenbearbeitung mit gelegentlicher Grassaat und mäßiger organischer Stickstoffzufuhr im Laufe des Jahres sind die wichtigsten Pflegearbeiten.

 

Die Ernte beginnt Anfang November. Sie erfolgt noch vollständig traditionell und von Hand. Die Olivenbauern stehen auf Böcken und füllen die Olivennetze, indem sie die Oliven mit einem Kamm vom Baum streifen, sodass sie herunterfallen. Dann begeben sie sich mit der Ernte des Tages zur Mühle. Dadurch können Früchte minderer Qualität ausgelesen und für optimale Sauberkeit gesorgt werden.

 

Der Olivenbauer ist verpflichtet, ein Berichtsheft zu führen, in dem er alle Eingriffe auf seinen Anbauflächen notiert und das jederzeit von den verschiedenen Organen kontrolliert werden kann, die die AOC garantieren.

 

 

 

Die Herstellung:

du producteur au consommateurWiegen, entblättern, waschen:

 

Die erste wichtige Etappe findet bei der Ankunft unserer Genossenschaftsmitglieder statt. Wir wiegen und prüfen die Oliven. Die Qualitätskontrolle ist von erstrangiger Bedeutung und wir nehmen nur absolut saubere Oliven an, die streng dem Pflichtenheft unserer AOC genügen. Dann werden die Oliven mit einem Gebläse entblättert, in klarem Wasser gewaschen und danach getrocknet.

 

Zerkleinern, Rühren, Absetzen und Trennen:

 

Die Verarbeitung der Früchte findet innerhalb von 24 Stunden nach ihrer Ankunft in der Mühle statt. Die Oliven werden auf einem Band zum Hammer-Zerkleinerer transportiert, der sie zerquetscht und in eine Paste verwandelt. Diese fällt in eine Reihe von Rührwerken, also lange Schnecken, die die Masse homogenisieren, sodass möglichst viel Öl freigesetzt werden kann. Danach müssen die festen Bestandteile (Kern-, Schalen- und Zellwandreste) von den flüssigen (Öl und Fruchtwasser) getrennt werden: Das ist das Absetzen. Durch horizontales Zentrifugieren wird der Trester auf die Außenseite der Mühle geschleudert und der flüssige Teil wird in Abscheidern weiterverarbeitet. Dort wird das leichtere Öl in einer vertikalen Zentrifuge von dem schwereren Wasser getrennt.

 

Dann ist das Öl gebrauchsfertig, ohne dass ihm etwas zugesetzt wurde oder es auf andere Art behandelt wurde.

 

Der Müllermeister kontrolliert ständig den ordentlichen Ablauf des Prozesses und achtet darauf, dass ein Öl von hoher Qualität erzeugt wird, das für unsere Gegend und unsere Mühle typisch ist.

 

Unsere bislang unerreichte Verarbeitungsmethode erlaubt es, ein extra-natives Olivenöl von hervorragender Qualität zu gewinnen, das von den größten Feinschmeckern hochgeschätzt wird. Im Gegenzug verbraucht diese kalte Verarbeitungstechnik grüner Oliven, die uns eigen ist, viele Oliven: im Schnitt 6 Kilo für 1 Liter Öl.

 

Lagerung und Abfüllung:

 

Das Öl wird lichtgeschützt und bei gleichmäßiger Temperatur in Edelstahlfässern gelagert, und zwar unter Stickstoffatmosphäre, um eine Oxidation zur vermeiden und alle Aromen zu bewahren. Dies ermöglicht die optimale Lagerung.

 

Alle drei Monate werden von akkreditierten Laboren chemische und organoleptische Analysen aller unserer Fässer durchgeführt, damit sie jederzeit den von uns geforderten Qualitätskriterien genügen.

 

Die Abfüllung, die wir selbst erledigen, findet ganzjährig je nach Bedarf statt, sodass die Lagerung in Flaschen vermieden wird.

 

 

 

Bis zu den Verbrauchern:

LDas erzeugte Öl gehört unseren Genossenschaftsmitgliedern und sie können nach Wunsch darüber verfügen. Daher wird ein großer Teil des Öls von ihnen für den Eigenbedarf verwendet. Wenn sie es wünschen, übernimmt es die Mühle, einen Teil ihrer Produktion zu verkaufen, vorwiegend in unserem Laden oder über unsere Internetseite. Somit tritt kein Zwischenhändler zwischen die Genossenschaft und den Verbraucher.

 

Das genossenschaftliche Prinzip ist heute noch so lebendig wie bei der Gründung unserer Genossenschaft. Unsere rund 400 Mitglieder führen diese Tradition fort.

Moulin Coopératif de Mouriès - Quartier du Mas Neuf - 13890 Mouriès - E-mail : contact@moulincoop.com